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ʿAmuda: Verletzte bei gewalttätigen Protesten gegen PYD

KURDWATCH, 7. April 2013 – Am 27. März 2013 haben Anhänger der Kurdischen Demokratischen Politischen Union – Syrien eine Kundgebung vor dem Elektrizitätswerk in ʿAmuda organisiert. Sie protestierten gegen die in letzter Zeit wiederholt vorkommende Abschaltung des Stroms. Die Proteste richteten sich gegen die Partei der Demokratischen Union (PYD), die die Wasser- und Elektrizitätswerke in ʿAmuda kontrolliert. Ein Teilnehmer der Kundgebung berichtete gegenüber KurdWatch: »Wir waren noch nicht einmal eine Stunde vor Ort, als Mitglieder der YPG [der bewaffneten Miliz der PYD] auftauchten und uns aufforderten, die Kundgebung aufzulösen. Als wir unseren Protest fortsetzten, schossen sie in die Luft. Unsere Jugendlichen konnten das nicht hinnehmen, wir haben die YPG mit Steinen beworfen. Daraufhin hat die YPG direkt auf uns geschossen. Drei Teilnehmer unserer Kundgebung wurden getroffen.« Ein PYD‑Mitglied erklärte gegenüber KurdWatch: »Was können die Beamten des Elektrizitätswerks für die Stromknappheit? Der Strom wird in al‑Hasaka und anderen Orten in das Stromnetz eingespeist, auch unsere Anhänger haben in ʿAmuda keinen Strom. Die Demonstranten waren nicht friedlich. Einige waren bewaffnet, sie haben ein YPG‑Mitglied angeschossen. Sogar das Parteibüro der PYD wurde mit Steinen beworfen, außerdem auch die Zentrale des Kurdischen Roten Halbmonds«.

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